Ablefy (ehemals Elopage): Digitale Produkte (und noch viel mehr!) verkaufen

Alles zu Kosten und Funktionen von Elopage
 

Wir stellen dir heute ein Tool vor, mit dem du eine All-in-One Lösung hast: Ablefy (ehemals Elopage).

Digitale Produkte online zu verkaufen ist gerade mehr als im Trend und wahrscheinlich auch noch nie so lukrativ gewesen.

Das Tool Ablefy hat aber noch so viel mehr drauf, als “nur” deinen Content zu verkaufen. Aber bevor wir auf die Details eingehen, lass uns von vorne anfangen. 🤓

Letztes Update: 14. Januar 2025

Inhaltsverzeichnis:

    Was ist Ablefy (ehemals Elopage)?

    Ablefy (ehemals Elopage) ist eigentlich nicht nur ein Tool, sondern eine Plattform, auf der du digitale Produkte verkaufen kannst. Es ist eine All-in-One-Lösung, die darauf abzielt, dir dabei zu helfen, dein Online-Business zu skalieren und aufzubauen.

    Es eignet sich super, um deine digitalen Produkte wie zum Beispiel Online-Kurse, E-Books, E-Tickets, Gutscheine, Mitgliedschaftsbereiche, Software oder auch Dienstleistungen, wie Coaching und Beratungen, zu verkaufen.

    Was genau Ablefy alles für coole Features hat, dazu später mehr.

    Wer steckt hinter Ablefy? Sind die seriös?

    Ablefy (ehemals Elopage) wurde 2013 als “Elopay” von dem Berliner Gastronomiebetreiber Özkan Akkiic gegründet. Ein Gastronom steigt um in die IT-Welt? Ja, denn während seiner Zeit als Gastronom lag sein Interesse eigentlich immer mehr auf den Zahlen und den dazugehörigen Prozessen. Nicht auf dem leckeren Essen. ;-)

    Etwas später stieg dann Tolga Önal mit ein und 2015 entschieden sie sich dann für das neue Geschäftsmodell “Elopage”. 

    Am 02.03.2023 fand dann das große Rebranding in “Elopage 3.0” statt. Neues Logo und ein neuer Look mussten her - sieht jetzt alles deutlich minimalistischer und nicht mehr so verspielt aus. Özkan Akkiic und Tolga Önal sind übrigens bis heute Geschäftsführer bei Ablefy.

    Im Oktober 2024 hat Elopage ein neues Kapitel aufgeschlagen – und sich in Ablefy umbenannt. Warum? Ganz einfach: Der alte Name passte nicht mehr zu dem, was das Unternehmen inzwischen verkörpert. Mit "Ablefy" wollen sie Wachstum und Fortschritt vereinen. Der neue Name ist kein Zufall: "Able" bedeutet im Englischen "fähig", und "to enable" steht für "befähigen". Die Endung "-fy" bringt es auf den Punkt – es geht darum, etwas möglich zu machen. 🚀

    Ablefy: Die wichtigsten Features

    Wir haben es oben schon kurz angeschnitten. Mit Ablefy (ehemals Elopage) kannst du nicht nur deine digitalen Produkte verkaufen, die haben noch ein paar coole Features in petto, die das Tool tatsächlich zu einer All-in-One-Plattform machen.

    Du kannst deine Online Kurse mit Ablefy erstellen und dann direkt auf der Plattform verkaufen. Wenn du magst, kannst du sogar Mitgliederbereiche erstellen und Abo-Modelle anbieten.

    Und das gilt eigentlich für fast alle digitalen Produkte. Du kannst sie bei Ablefy erstellen und dann weltweit (!) verkaufen. Selbst wenn du als Coach tätig bist, kannst du dein Online-Coaching Business über Ablefy erstellen und verwalten. Wenn du Events, Veranstaltungen und Co. planst, kannst du mit dem Feature E-Ticketing auch deine Tickets über Ablefy verkaufen.

    Der Clou dabei: Ablefy übernimmt für dich die digitalen Rechnungsprozesse, Online-Zahlungen können ganz unkompliziert über den Ablefy Checkout abgewickelt werden. Auch für deine Zahlungspläne und Abrechnungsmodelle bietet dir Ablefy einfache Lösungen, diese zu verwalten und zu errichten.

    Sollte es mal zu dem ärgerlichen Fall kommen, dass einer deiner Kunden nicht rechtzeitig (oder gar nicht) deine Rechnung zahlt, übernimmt Ablefy auch hier das Inkasso und das Mahnwesen. Thumbs Up!

    Und damit deine digitalen Produkte auch gut laufen, kannst du über Ablefy auch dein Marketing machen. Bestehende Marketingstrukturen kannst du problemlos bei Ablefy integrieren. Selbstredend, dass es auch ein Analytic Dashboard gibt, auf dem du alles genau verfolgen und auswerten kannst.

    Was wir richtig cool bei Ablefy (ehemals Elopage) finden: Die haben ihren eigenen App-Store. Dort hast du eine riesen Auswahl an hilfreichen, nützlichen und (wie wir finden) notwendigen Apps für die Plattform. Von E-Mail Marketing über Branding Upgrades bis zu Funnel-Werkzeugen ist alles mit dabei.

    Cherry on the top beim App-Store: Wenn du in deinem gebuchten Paket eine App oder ein Feature vermisst, kannst du sie einfach dazubuchen. Es wird sogar taggenau abgerechnet. Mega praktisch und flexibel. Wenn du also zum Beispiel einen Online-Kurs erstellt hast, aber in deinem Paket “Videos hochladen” nicht mit drin ist, kannst du das Feature kurzzeitig dazu buchen und wenn du es nicht mehr benötigst, einfach wieder beenden.

    Last but not least: Bei Ablefy kannst du dir für deine Kunden eine personalisierte App erstellen - also mit deinem Branding. So haben diese immer und jederzeit Zugriff auf deine digitalen Produkte. Essentiell heutzutage.

    Das Affiliate Programm von Ablefy

    Ablefy (ehemals Elopage) bietet drei verschiedene Affiliate-Programme an. Super Sache, um nebenbei noch Geld zu verdienen.

    Einmal gibt es ein Affiliate-Programm für die Ablefy Plattform selber. Hierfür einfach den Affiliate-Link zum Beispiel auf deiner Website platzieren und wenn jemand über diesen Link sich ein Ablefy-Paket kauft, bekommst du die Affiliate-Provision.

    Dann gibt es noch die Möglichkeit, Affiliate-Links für einzelne Produkte zu nutzen, die jemand anders auf Ablefy anbietet. 

    Dritte Möglichkeit ist quasi Programm Nummer zwei, nur umgekehrt. Da erstellst du für deine eigenen Produkte Affiliate Links, die dann auch andere Content Creator nutzen können.

    Was kann Ablefy, was andere Plattformen nicht können?

    Ablefy (ehemals Elopage) ist super easy im Handling. Du wirst mit dem Tool prima zurecht kommen, wenn du gerade erst startest. Aber auch wenn du schon Vollprofi bist, hat Ablefy ausreichend Features und ist komplex genug, damit du alles hast, was du brauchst.

    Du kannst Ablefy “nur” als Zahlungsplattform nutzen, aber du kannst es ebenso gut als All-in-One-Plattform nutzen. 

    Und das unterscheidet Ablefy von seinen Mitbewerbern: Ablefy ist eben nicht nur ein Zahlungsanbieter (oder eher Zahlungsabwickler), sondern eine Plattform. Was meinen wir damit? Du kannst bei Ablefy deine digitalen Produkte auch hosten. Wenn du zum Beispiel einen Online-Kurs erstellst und verkaufst, können sich deine Kunden bei Ablefy einloggen und dein Content liegt auf den Ablefy Servern. Einfach und seriös.

    Jetzt ein Punkt für alle Grafik-Designer und für die, bei denen das Auge mitkauft: Ablefy ist wirklich schön designt. Tools wie zum Beispiel Digistore24 sind schlicht und optisch einfach gehalten. Bei Ablefy sieht das Design gut aus und macht so einen viel besseren Eindruck - nicht nur bei deinen Kunden, sondern auch bei dir. 😉 Natürlich ist das Geschmackssache, aber wir bleiben dabei: Das Design von Ablefy ist spitze!

    Wenn du dein Business in Deutschland hast und deine digitalen Produkte weltweit verkaufst, kümmert sich Ablefy “automatsich” um nervige Themen wie Umsatz- und Mehrwertsteuer. Und ein weiterer Pluspunkt für Ablefy: Deine Kunden können zwischen verschiedenen Zahlungsarten wählen. Kauf auf Rechnung, Sofort-Bezahlen, Vorkasse und auch PayPal ist möglich. Mitbewerber von Ablefy, wie das US-Tool Teachable zum Beispiel, bieten das nicht an. Und ob du es glaubst oder nicht: Die meisten deutschen Kunden (na ja, besser gesagt: Käufer) sind nach wie vor keine großen Fans von Zahlen mit Kreditkarte.

    Was wir hier definitiv auch nicht unerwähnt lassen wollen: der exzellente Support bei Ablefy. Es gibt ein Anfrageformular, mit dem du dein Problem oder Frage nicht nur einreichen kannst, sondern auch gleich mit angeben kannst, wie wichtig und dringend dein Problem ist. So kann deine Anfrage direkt zugeordnet werden und wird schnell und easy bearbeitet. Es gibt auch noch einen Telefon- und einen E-Mail-Support. Auf der Website gibt es auch einen WhatsApp Chat und ein Archiv mit einer riesengroßen Auswahl an Hilfsartikeln

    So legst du mit Ablefy los - die ersten Schritte

    Wir haben es eben schon geschrieben, Ablefy ist einfach und unkompliziert zu handeln.

    Genauso startest du auch mit Ablefy (ehemals Elopage). Du registrierst dich bei Ablefy, suchst dir dein passendes Paket aus (dazu gleich mehr) und erstellst deine digitalen Produkte.

    Ablefy übernimmt für dich den Verkaufsprozess inklusive der Zahlungsabwicklung. Großer Vorteil: Du brauchst keine Programmierkenntnisse oder sonstiges, du kannst alles mit den Vorlagen auf der Ablefy Plattform einfach gestalten und einstellen.

    Was kostet Ablefy? Die Paket-Preise 

    Das Wichtigste vorab: Du kannst Ablefy 14 Tage kostenfrei testen und dir in Ruhe anschauen, ob du mit der Plattform zurechtkommst und ob sie alles hat, was du brauchst.

    Und auch noch wichtig zu wissen - bei jährlicher Zahlweise gibt Ablefy einen satten Rabatt von 20 Prozent auf die Paketpreise.

    Insgesamt hat Ablefy (ehemals Elopage) vier verschiedene Pakete im Angebot: Essential 3.0, Advanced 3.0, Pro 3.0 und Premium 3.0. Auch hier gilt: je höher der Preis, desto mehr Features sind im Paket mit drin. Hier die Paket-Preise bei monatlicher Zahlweise:

    • Essential 3.0: 39 EUR

    • Advanced 3.0: 69 EUR

    • Pro 3.0: 129 EUR

    • Premium 3.0: 549 EUR

    Wenn du magst, kannst du dir hier im Detail anschauen, welchen Features in welchem Paket enthalten sind: https://ablefy.io/preise/.

    Zu den monatlichen Paketpreisen kommen zusätzlich noch die Transaktionskosten obendrauf. Dabei unterscheidet Ablefy zwischen Normal Seller und Reseller Modell. Den Unterschied zwischen Normal Seller und Reseller gibt’s im nächsten Abschnitt erklärt.

    Im Reseller Modell fallen je Verkauf 7,5 % Transaktionskosten plus einem Euro an. Das behält sich Ablefy quasi als Provision ein. Die Kosten reduzieren sich je höher dein Umsatzvolumen wird, beim Essential Paket gibt es allerdings keine Staffelung. Da bleiben die Transaktionskosten unverändert, egal wie hoch dein Umsatz geht.

    Beim Normal Seller Modell sind die Transaktionskosten nicht ganz so hoch (gleich mehr dazu, warum). Hier sind es 3,9 % plus 0,50 EUR pro Verkauf, die sich Ablefy als Kommission einbehält. Auch hier gilt, je höher dein Umsatz, desto niedriger werden die Transaktionskosten. Der Essential Plan hat auch im Normal Seller Modell keine Staffelung, da bleiben die Kosten gleich, auch wenn dein Umsatz nach oben geht.

    Reseller und Normal Seller bei Ablefy - was ist das?

    Du kannst dir bei Ablefy (ehemals Elopage) aussuchen, ob du als Vertragspartner mit deinem Kunden auftreten möchtest oder ob Ablefy (und deren Partner) als Vertragspartner gelten soll.

    • Als Normal Seller verkaufst du deine digitalen Produkte im eigenen Namen und bist auch direkter Vertragspartner. Was bedeutet, dass bei jedem Verkauf eine Rechnung in deinem Namen erstellt wird. Und wenn es richtig gut läuft, hast du am Monatsende zig Rechnungen, die du dann leider auch bei deiner Buchhaltung berücksichtigen musst. 

    • Wenn du das Reseller Modell bei Ablefy nutzt, dann ist Ablefy direkter Vertragspartner mit deinem Kunden (oder die Ablefy-Partnerfirmen). Auf der Rechnung stehst also nicht mehr du als Rechnungsabsender, sondern Ablefy. Du bekommst dann einmal im Monat eine Abrechnung von Ablefy, in der alle deine Verkäufe zusammengefasst in einem Betrag drauf stehen. Bedeutet: pro Monat nur eine Rechnung für deine Buchhaltung.

    Weiterer Vorteil des Reseller Modells: Wenn du dein Business nicht in Deutschland gemeldet hast, sondern in der EU oder außerhalb der EU, musst du dich nicht bei jedem einzelnen Verkauf mit den Themen Steuern und Co. auseinandersetzen. Nachteil der ganzen Geschichte sind allerdings die höheren Transaktionskosten.

    Geld verdienen mit Ablefy - gut zu wissen

    Hier noch ein paar Erfahrungstipps von uns, die nicht ganz unwichtig sind, was Themen wie Produktlaunch und dein Cash Flow angeht.

    Wenn du ein digitales Produkt bei Ablefy anlegst, wird es erstmal zur Verkaufsfreigabe gesendet. Und diese Verkaufsfreigabe, also dass dein digitales Produkt online geht, kann bis zu 72 Stunden dauern. Das solltest du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, wenn du ein neues Produkt launchen willst.

    Und auch good to know: In den ersten zwei Monaten bei Ablefy, bekommst du deinen Umsatz bzw. deine Gutschrift nur monatlich ausgezahlt. Jeder Verkauf eines digitalen Produkts “ruht” erstmal für 14 Tage - wahrscheinlich ist das die benötigte Bearbeitungszeit für die Ablefy Abrechnungsstelle - und wird dann erst zum Ersten oder 15. eines Monats ausgezahlt. Warum halten wir das für good to know? 

    Weil es so durchaus sein kann, dass du zwar in einem Monat super viele Verkäufe machst, das Geld dafür aber erst im übernächsten Monat ausgezahlt bekommst. Beispiel: Du verkaufst am Ende des Monats fünf Online-Kurse, diese Käufe ruhen also erstmal bis Mitte des nächsten Monats. Und da die Auszahlung nur zum Ersten eines jeden Monats vorgenommen wird, bekommst du dein Geld erst zum Ersten des darauffolgenden Monats. Klartext: Du hast also knapp fünf bis sechs Wochen auf dein Geld gewartet.

    Nach den ersten beiden Monaten kannst du das aber umstellen und dir deine Umsätze bzw. Gutschriften zweimal im Monat auszahlen lassen. 

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